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Gut Aiderbichl-Archiv


Dramatische Pferderettung endet glücklich in Blockwinkel

Für drei Kaltblutstuten aus dem Saarland endet eine traurige Odyssee glücklich auf der 'Gut Aiderbichl Ballermann Ranch' in  Niedersachsen.

Kaltblutstuten Saarland 2019Als Annette Engelhardt von der Gut Aiderbichl Ballermann-Ranch den Anruf einer Pferdeliebhaberin aus dem saarländischen Schiffweiler entgegennahm, war sofort klar, hier muss Tier und Mensch geholfen werden. Es geht um drei Kaltblutstuten, die bislang unter traurigsten Bedingungen ihr Dasein fristeten und wohl noch nie in ihrem bisherigen Leben einen echten Grashalm gesehen haben.

Das Schlimmste aber war, dass diese Stuten von einem Hengst gedeckt wurden, der bei der Geburt der Fohlen, zwei der Stuten erneut besprang und - im Geburtsvorgang - die kleinen Fohlen tötete.

"Die Schreie der Stuten", so die Tierfreundin, die direkt in der Nachbarschaft wohnt und seit Jahren das Elend der geschundenen Tiere mit ansehen musste, "waren herzzerreissend".

Für sie und eine befreundete Tierschutzorganisation war nun der Zeitpunkt gekommen zu handeln.  

Um weiteren Streitigkeiten mit dem Veterinäramt und einer örtlichen Tierschutzinitiative aus dem Wege zu gehen, entschied sich der Besitzer der Stuten kurzerhand, diese an einen Schlachter abzugeben. Eigentlich hatte er sich nie für die Pferde wirklich interessiert. Für ihn war damit die Sache erledigt. Nicht aber für unsere Tierschützerin. Sie konnte es einfach nicht akzeptieren, dass die armen Pferde, die niemals ein schönes Leben hatten und immer nur in Matsch und Dreck standen, auf diese Weise getötet werde sollten. Die Pferde wurden durch sie direkt dem Schlachter abgekauft. Doch was nun? Alle Versuche, die Pferde in ein neues Zuhause zu vermitteln scheiterten. Hinzu kam die Aufforderung des Schlachters, die Pferde unverzüglich abzuholen, ansonsten.... . "Ich war schier verzweifelt und konnte wochenlang nicht mehr schlafen. Dabei wollte ich doch nur helfen. Und jetzt sollte alles umsonst gewesen sein?".

In einem letzten, verzweifelten Versuch, das Schicksal der Kaltblüter zum Guten zu wenden, rief die Pferderetterin, die 'Gut Aiderbichl Ballermann Ranch' an. Von dieser hatte sie sogar im Saarland bereits über die Medien und einer Freundin gehört. "Es war eigentlich die letzte Chance.“ Dieses Telefonat sollte für die drei Stuten eine wunderbare neue Welt öffnen. "In dem langen Telefongespräch mit der Tierliebhaberin konnte ich die Verzweifelung dieser netten Frau förmlich greifen. Neben dem Tierschicksal war auch menschliche Hilfe und Unterstützung nötig", so Annette Engelhardt von der Ballermann Ranch.

Annette Engelhardt besprach sodann dieses Schicksal mit dem geschäftsführenden Vorstand von Gut Aiderbichl, Dieter Ehrengruber. Dieser erklärte sodann auch sofortige Zustimmung zur Aufnahme der drei Kaltblutstuten in das niedersächsische Pferdeparadies von Gut Aiderbichl in Blockwinkel. "Gut Aiderbichl kann leider nicht immer helfen. Manchmal aber muss man es einfach. Spontan und sofort. Hierbei handelt es sich um einen Fall, wo das Tier- und Menschenschicksal derart verbunden sind, dass es Glück nur noch zusammen geben kann", erläutert Dieter Ehrengruber die Entscheidung. Da aber auch die Kapazitäten auf der Ballermann Ranch bei Annette und André Engelhardt nicht grenzenlos sind, wurde sofort der Auftrag zum Umbau eines Ranchbereichs erteilt und -ebenfalls sofort - mit den Arbeiten begonnen. Bereits in den nächsten Tagen sollen die Pferde auf der 'Gut Aiderbichl Ballermann Ranch' einziehen können. Derzeit organisiert die Tierschützerin den Transport vom Saarland nach Niedersachsen, den sie selbstverständlich begleiten wird. Sie möchte dabei sein, wenn für die drei Stuten erstmals im Leben die Sonne aufgeht. Dann, wenn sie einziehen dürfen auf Gut Aiderbichl, der Heimat der geretteten Tiere.

Bitte unterstützen Sie uns in unserer Arbeit mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft.
Herzlichen Dank.

 

Ostermarkt auf Gut Aiderbichl vom 06. bis 28. April 2019

Ostermarkt 2019­Traditionell starten wir mit dem Ostermarkt auf Gut Aiderbichl in das Frühjahr. Erleben Sie inmitten unserer geretteten Tiere österliche Tradition und Brauchtum. Geschmackvoll hat unser Team das ganze Gut dekoriert und Sie können inmitten unserer geretteten Tiere nach Geschenkideen und Accessoires stöbern.

Vom 06. bis 28. April 2019 stehen die Zeichen auf den besuchbaren Höfen von Gut Aiderbichl in Henndorf, Iffeldorf und Deggendorf auf Ostern. Die Sonne gewinnt merklich an Kraft, die Vögel zwitschern deutlich lauter, die Wiesen werden langsam bunter und alles duftet irgendwie nach Frühling. Während die Wildvögel diese verheissungsvolle Jahreszeit in vollen Tönen zelebrieren und die geretteten Tiere auf Gut Aiderbichl die wärmenden Sonnenstrahlen geniessen, wird auf den Gütern fleissig dekoriert, damit jeder Besucher ab Samstag, den 6. April voll und ganz in das österliche Flair eintauchen kann.

Unter bunten Eiern über Osterkränze und Palmbuschen sowie anderen liebevollen Details findet mit Sicherheit jeder seinen ganz persönlichen Deko-Favoriten. Nicht zu vergessen, die vielen Geschenkideen, die entweder die lieben Freunde oder Verwandte glücklich machen oder die eigenen vier Wände österlich aufhübschen.

das Programm auf allen Gütern:

Jedes Wochenende und an Feiertagen von 9 bis 18 Uhr:

Kinderbasteln/Pony-Putz-Station/Heu-Hüpfen: Die Kinder können bei der Bastelstation kreativ sein, sich bei der Heuhüpfburg austoben, oder bei der Pony- und Eselpflege mithelfen.

Jedes Wochenende und an Feiertagen, um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr:

Tier-Sonderfütterungen auf Gut Aiderbichl Henndorf: Kommen Sie unseren geretteten Tieren ganz nahe und seien Sie dabei, wenn wir zum Beispiel unseren Hirsch Batzi, unsere Kune Kune Schweine oder unsere Waschbären Paul und Emilia füttern.

Jedes Wochenende und an Feiertagen, zwischen 11 und 13 Uhr:

Junior-Team-Tierpfleger-Workshop: Junge Tierfreunde (Mindestalter 6 Jahre) können als Junior-Team-Tierpfleger aktiv werden! Das heisst Ställe ausmisten, Futter vorbereiten und den Beruf des Tierpflegers richtig kennenlernen. So könnt ihr den geretteten Tieren einmal ganz nahe sein. Zum Abschluss erhält jedes Kind eine Urkunde.

Voranmeldung unbedingt erfolderlich unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder +43 (0) 662 62 53 95

 

Die dunkle Seite des Paradieses

affenhandel mauritiusTraumhafte Strände, eine üppige Vegetation, eine faszinierende Tierwelt und sagenhafte Hotelanlagen, die sich harmonisch in die bezaubernde Landschaft einfügen. Wer an die Urlaubsinsel Mauritius denkt, spart in der Regel nicht mit Superlativen. Es könnte alles wirklich so schön sein, gäbe es da nicht diesen blinden Fleck auf dem makellos erscheinenden Image der paradiesischen Destination. Denn neben den Einnahmen aus der Tourismusindustrie, bietet die Insel eine weitere, höchst lukrative Geldquelle: Den Handel mit Affen für Tierversuche.

Nach China ist Mauritius der weltweit zweitgrösste Exporteur für Langschwanzmakaken. Jahr für Jahr werden tausende der intelligenten und hochsozialen Primaten in kleine Holzkisten gesperrt und per Luftfracht rund um den Globus geschickt. Eine unvorstellbare Tortur für die verängstigten Tiere. Am Zielort angekommen - einem Tierversuchslabor in den USA, Frankreich, Grossbritannien, Spanien oder Deutschland - beginnt für die gebeutelten Seelen der eigentliche Albtraum, aus dem es für sie kein Erwachen mehr gibt.

Alleine im Jahr 2016 wurden 295 Affen von insgesamt 8'245 nach Deutschland exportiert. 1'512 gingen nach Frankreich, 1'477 nach Grossbritannien, 1'227 nach Spanien. Alleine die Vorstellung der vielen gequälten Tiere in einem Versuchslabor treibt mitfühlenden Menschen die Tränen in die Augen.

Der Gedanke an das Leid, das die Affen vor der Endstation ihres Lebens erdulden müssen, sprengt hingegen jede Vorstellungskraft. Doch um helfen zu können, muss man hinsehen. So haben verdeckte Recherchen des britischen Vereins Cruelty Free International das ganze Ausmass dieses lukrativen Geschäfts ans Licht gebracht. Mit Fallen werden die Langschwanzmakaken in der Wildnis gefangen und für die Zucht von zukünftigen Versuchstieren in regelrechten Tierfabriken eingesperrt. Affen für die es keine Abnehmer gibt, weil sie beispielsweise zu schwer sind werden getötet und wie Müll entsorgt.
Es ist nachvollziehbar, dass man solche Informationen eigentlich nicht braucht, weil sie einem wieder einmal ein Stückchen von der heilen Welt nehmen und einen ohnmächtig vor Wut , Schmerz und Fassungslosigkeit zurücklassen. Aber um wirklich etwas verändern zu können, muss auch über solche Dinge geschrieben und gesprochen werden. Immerhin haben weltweite Proteste dafür gesorgt, dass Air France als letzte europäische Airline noch Affen für die Tierversuchsindustrie transportiert.

Es bringt also etwas, seine Stimme zu erheben. Da die Regierung von Mauritius ein Gesetz auf den Weg gebracht hat, das die Ansiedlung von Laboren direkt auf der Insel - sozusagen an der Quelle - ermöglichen soll, wird das umso wichtiger. So könnte man beispielsweise einen freundlichen Brief an das Fremdenverkehrsamt schreiben, in dem man als Reisewilliger erklärt, dass man sich aufgrund der dunklen Seite des Paradieses für ein anderes Urlaubsziel entschieden hat.

 

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