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Gut Aiderbichl-Archiv


Besuchen Sie Gut Aiderbichl!

gut aiderbichl henndorfGut Aiderbichl ist eine Begegnungsstätte zwischen Mensch und Tier. Es soll als Zufluchtsort für Tiere dienen, die sich in einer aussichtslosen Situation befanden.

Die besuchbaren Höfe von Gut Aiderbichl befinden sich an drei verschiedenen Standorten.

Die Gut Aiderbichler-Teams freuen sich an allen drei Standorten über Ihren Besuch. Und die Tiere freuen sich umso mehr.

 

 

Unser Gut Aiderbichl in Henndorf liegt ca. 20 km östlich von Salzburg, inmitten einer unberührten Landschaft. Gut Aiderbichl Henndorf bei Salzburg hat täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr für Sie geöffnet.

An einem der schönsten Orte Oberbayerns, direkt an den Osterseen, unweit von München, Starnberg oder Garmisch-Partenkirchen, liegt das Gut Aiderbichl Iffeldorf, ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie. Hier leben mehr als 300 gerettete Tiere, darunter viele Katzen, Hunde, Pferde, Esel und Rinder, sowie die legendäre Kameldame Franziska. Erleben Sie unvergessliche Momente inmitten unserer geretteten Tieren.

2006 entstand das Gut Aiderbichl Deggendorf, nahe der Drei-Flüsse-Stadt Passau. Die Hauptgebäude und ein Dutzend geretteter Pferde, die den Kern des Gutes bilden, sind eine Hinterlassenschaft von Dr. Hatto Egerer, der hier zwölf armen, geretteten Pferden Schutz gab. Mittlerweile leben auf Gut Aiderbichl Deggendorf über 300 Tiere (Pferde, Esel, Mulis und Ponys, Rinder, Ziegen, Schafe, Schweine, Kaninchen, Hühner und Hunde).

Eine Besonderheit ist die 2008 eingerichtete und dem Gut angeschlossene Katzenvilla und eine Grossvolière für Tauben.

 

Rudis unglaubliche Reise ist leider zu Ende

Schwein RudiWie eine Sternschnuppe vom Himmel fällt, ist unser Rudi, ein Mast-Hybridschwein – mit drei Monaten vom Schweinetransporter gefallen.

Rudi irrte auf der Münchner Autobahn herum. Wie durch ein Wunder erwischte ihn kein Auto.

Er sollte wohl eine besondere Botschaft erfüllen…

Ein aufmerksamer Autofahrer informierte die Polizei über den herumirrenden Vierbeiner. Er dachte, es sei ein Hund.

 

Die Polizei sperrte die Autobahn, um den Hund einzufangen. Wie erstaunt waren alle, als sie bemerkten, dass der Hund ein winziges Schwein auf der Flucht vor dem Schlachthof in Italien war, denn dort hätte Rudi eigentlich hin sollen.

Die Polizisten wickelten das zitternde Borstentier in eine warme Decke und so wurde Rudi in die Waschküche der Polizeistation gebracht. Überall hatte er Schürfwunden, humpelte auf einem Beinchen und kannte sich nicht so recht aus.

Eine Beamtin verliebte sich in Klein-Rudi. Doch wohin sollte Rudi? Auf keinen Fall in einen Schlachthof, diesen Weg hatte Rudis Schutzengel schon unterbrochen. Sie rief Gut Aiderbichl an und Weihnachten 2018 bekamen wir ein kleines Weihnachtswunder im Borstenkleid.

Rudi war ein Mast-Hybridschwein, das ist eine Kreuzung aus mindestens zwei Schweinerassen. Ziel ist es, dass die Tiere in möglichst kurzer Zeit hohe Tageszunahmen haben. Mit ihnen wird nicht weiter gezüchtet. Sie haben keine lange Lebenserwartung und sind auch nicht robust, deshalb kommen sie zum Schlachter.

Rudi wäre aufgrund der Kreuzung nicht älter als durchschnittlich 6 Monate geworden. Am 25.05.2021 musste ihn der Tierarzt wegen Problemen mit dem Skelettsystem und den Gelenken gehen lassen... Rudi konnte fast drei Jahre glücklich mit seinen Freunden auf Gut Aiderbichl leben.

Lieber Rudi, ganz weit draussen am Ende des Regenbogens warten viele deiner Artgenossen. Du bleibst mit deiner Geschichte in unseren Herzen. Wir werden dich niemals vergessen. Deine Pfleger und alle, die dich kannten – run free

 

Zum Tag des Schweins

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

(erzählt von Gisela Pschenitschnig, Gut Aiderbichl)

zum Tag des SchweinsMeine Grossmutter hatte einen kleinen Bauernhof in Kärnten und dazu gehörten auch Anna und Liesi, zwei Schweine. Die Sommerferien verbrachte ich immer bei meiner Grossmutter und hielt mich am liebsten im Stall bei den Tieren auf. Frühstück gab es immer gemeinsam mit Anna und der dreibeinigen Liesi: ich ass mein Butterbrot und die Schweine schlabberten ihr Schweinefrühstück.
Bei den Führungen merke ich immer wieder, wie gerne die Besucher ein Schwein streicheln würden. So erzähle ich halt die Geschichten unserer Schweine und oft findet man mich auch sitzend im Stroh bei den gewaltigen Rüsselträgern. Zaghaft trauen sich im Laufe meiner Erzählungen immer mehr grosse und kleine Hände zum Schwein und kraulen es hinter den Ohren oder am Bauch.

Das Schwein ist intelligent und sozialisiert

Man sagt, das Schwein sei dumm und dreckig. Schweine jedoch, die in weitläufigen Stallungen gehalten werden, nutzen eine Ecke als „Toilette“, niemals würden sie das Stroh, auf dem sie liegen, beschmutzen.
Das Suhlen im Schlamm ist eine angeborene Verhaltensweise, die der Reinigung und der Abkühlung dient. Schweine haben keine Schweissdrüsen und so senkt das Suhlen im kühlen Schlammbad die Körpertemperatur, der Schlamm auf der Haut wiederum schützt vor einem Sonnenbrand.

Das Gehirn des Schweines arbeitet intelligent und so hat man leider Schweine auch in der Verhaltensforschung im Einsatz…

Schweine im Versuchslabor im Dienste des Menschen

Physiologisch sind sich das Schwein und der Mensch sehr ähnlich. Schweine sind stressanfällig und haben ähnliche Herz- und Kreislaufprobleme wie Menschen.
Auch die Schweinehaut ist der des Menschen von der Struktur her sehr ähnlich. Wenn beispielsweise ein Mensch grossflächige Verbrennungen hat, wird Schweinehaut transplantiert.
Viele Besucher nickten in den letzten Jahren bei der Führung mit dem Kopf, wenn ich erzählte, dass es Menschen gibt, die mit einem Schweineherz weiterleben können, wenn ihres krank ist.

Schliessung von Schlachthöfen aufgrund der Corona-Pandemie

Als Tier- und Menschenfreund lese ich solche Überschriften mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil weniger Tiere sterben müssen, weinend, weil natürlich menschliche Existenzen leiden, weil die Erträge ausbleiben.

In der Corona-Zeit haben sich Corona-Fälle auch in den Schlachthöfen gehäuft und so konnten die Tiere aus den Mastbetrieben nicht abgeholt und geschlachtet werden.
Alleine in Deutschland warteten über 600.000 Schweine in den Stallungen. Die Tiere mussten weiterhin gefüttert werden, sie nahmen an Gewicht zu und lagen schliesslich über dem Schlachtgewicht. Das ideale Schlachtgewicht liegt bei 95 kg. Jedes weitere Kilo wird vom Preis abgezogen. Der Konsument und sein Konsumverhalten entscheiden über Tierleid oder Tierglück.

Es war einmal ein Tierarzt, der sich in ein Schwein verliebte …

Susi, ein ehemaliges Mastschwein, war alleine in der Bucht zurückgeblieben, weil es verletzte, entzündete Beine hatte. So kam also ein Schwein weniger zum Schlachthof. Der Bauer liess es zurück im Stall und versperrte die Stalltür mit einem Vorhängeschloss. Der Veterinär verschaffte sich Zutritt zum Stall und fand Susi zusammengekauert in einem Eck liegend. Beinahe dehydriert, weil sie aufgrund ihrer Schmerzen nicht zur Wasserstelle gelangte. Der Arzt und sein Team setzten alles daran, Susi zu helfen und sie am Leben zu erhalten. Die Anstrengungen lohnten sich und Susi kann wieder laufen.

Sie lebt seit einigen Monaten auf Gut Aiderbichl Kärnten und ist ein richtig fröhliches und glückliches Schwein geworden.

Es muss nicht siebenmal die Woche ein Wiener Schnitzel oder ein Steak am Teller liegen. Eine cremige Gemüsesuppe und ein Pfannkuchen mit Marillenmarmelade machen uns auch glücklich. Herzlichst, Ihre Gisela

 

Zum Welt-Haustiertag am 20.02.2021

Vanessa im SchneeDer Welt-Haustiertag soll den Menschen in Erinnerung rufen, wie wichtig Haustiere für die Gesellschaft und ein gesundes soziales Umfeld sind.

Im europäischen Raum sind sehr viele Haustiere zu finden, nämlich rund 13 Millionen Katzen, 12 Millionen Hunde, 3,5 Millionen Kleintiere wie Frettchen, Chinchillas, Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen, 3,1 Millionen Fische und rund 2,4 Millionen verschiedene Vogelarten.

 

 

 

Hund und Katze sind anspruchsvolle, aber beste Freunde des Menschen.

Hunde spüren die menschlichen Emotionen und geben sich uns voll und ganz hin. Nichts und niemand kann schöner trösten als zwei treuherzige Hundeaugen.
Vor der Anschaffung muss allerdings auch daran gedacht werden, dass der beste Freund auch regelmässige Tierarztbesuche, artgerechte Beschäftigung und gesunde Ernährung braucht.
Ein Hund ist kein Schönwettertier – er will auch bei Regen und Schneefall raus in die Natur und Spass haben.

Katzen führen zwar manchmal gerne ein Eigenleben, doch wollen auch sie ganz viel schmusen und kuscheln. Sie kommunizieren auf ihre eigene Art, horchen Sie einmal genau hin, wie vielfältig die Schnurrmelodien der Stubentiger sein können. Ihre Katze spürt, wenn es Ihnen schlecht geht und versucht Sie zu trösten, ohne Kompromisse. Natürlich stellen unsere lieben Stubentiger manchmal auch den ein oder anderen Unfug an, doch man kann ihnen einfach nicht böse sein, weil sie einem so viel zurückgeben.

Warum halten sich Menschen Tiere?

Viele Stadtmenschen halten sich Tiere, um einen Bezug zur Natur zu haben, Tiere sind oft Partner- oder auch Kinderersatz. Das Halten von Haustieren fiel mit dem Beginn der Industrialisierung zusammen. Nutztiere und Pferdefuhrwerke verschwanden immer mehr aus den Städten. Die Menschen zogen vom Land in die Stadt, um Arbeit zu finden, und nahmen sich als Stückchen Natur einen Hund oder eine Katze in die Wohnung.  

Vor allem in den letzten Monaten wurden auf den Gemeinden jede Menge Hundemarken ausgegeben und viele Tierheime, in denen lange Zeit Hunde und Katzen vergeblich auf neue Besitzer warteten, wurden zum Glück etwas leerer. Die Menschen hatten in der Zeit der Isolation sehr viel Zeit zum Nachdenken und haben einem lieben Haustier die Chance auf ein neues Leben gegeben. Denn Tiere beruhigen, haben Geduld und wollen unsere Freunde sein. Wir hoffen sehr, dass all diese Haustiere ein Leben lang bei ihren Besitzern bleiben dürfen, denn sie alle haben Gefühle und eine Seele.

Manchmal bleibt trotzdem nur noch ein Gnadenhof zum Weiterleben

Viele Aiderbichler Tiere wurden geliebt und geschätzt. Viele Hunde, Katzen, Esel, Ponys, … hatten ein schönes Leben und Vertrauen zum Menschen. Andere wiederum hatten kein schönes Leben. Die Augen der geretteten Tiere von Gut Aiderbichl erzählen verschiedenste Geschichten. Aus so mancher Geschichte können wir lernen zu verzeihen und zu lieben, so wie die Tiere das machen.

Wir Mitarbeiter von Gut Aiderbichl möchten uns am Welt-Haustiertag (20.02.2021) bei allen Unterstützern und Wegbegleitern für die Treue und die Liebe zu den Tieren mit einem ganz besonderen Video bedanken. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie morgen kurz auf unserer Website, Facebook, Instagram oder Youtube vorbeischauen und sich die kleine Überraschung ansehen… Bleiben Sie gesund und bis ganz bald.

 

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